US-Verbraucherstimmung erreicht tiefsten Stand seit vier Jahren
Die Verbraucherstimmung in den USA hat einen neuen Tiefpunkt erreicht und ist auf den niedrigsten Stand seit 2021 gesunken. Der Konsumindikator des Marktforschungsinstituts Conference Board verringerte sich im März um 7,2 Punkte auf 92,9 Punkte. Analysten hatten einen moderateren Rückgang auf 94,0 Punkte erwartet. Noch im Januar wurde der Indikator nachträglich von 98,3 auf 100,1 Punkte nach oben korrigiert.
Insbesondere die Erwartungen der Verbraucher für die Zukunft haben sich im März deutlich eingetrübt. Aber auch die aktuelle Lage wird zunehmend negativer bewertet. Die unberechenbare Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump trägt zur Unsicherheit über die zukünftige Inflationsentwicklung und allgemein wirtschaftliche Perspektiven bei.
Diese Unsicherheiten schlagen sich auch auf die persönliche finanzielle Lage nieder. Das Conference Board berichtete, dass die vorherige Zuversicht in Hinblick auf steigende Einkommen weitgehend verschwunden ist. Neben der hartnäckigen Inflation, belasten auch hohe Finanzierungskosten und ein schwächer werdender Arbeitsmarkt die Budgets der privaten Haushalte.