Patrizia: Stabile Erwartungen trotz gedämpfter Prognosen
Die Baader Bank hat ihre Bewertung für die Aktie von Patrizia unverändert auf "Reduce" belassen, nachdem das Unternehmen vorläufige Ergebnisse für das Jahr 2024 vorgelegt hat. Analyst Andre Remke hebt hervor, dass das operative Ergebnis (Ebitda) den Erwartungen entspreche, was auf eine Stabilisierung hindeute. Diese Stabilität zeichnet sich jedoch auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau ab, wie Remke in seiner aktuellen Studie am Montag erläutert.
Für das laufende Jahr deuten die Prognosen auf eine konstante Entwicklung hin, die jedoch keine großen Sprünge verspricht. Was die Erwartungen für 2025 angeht, liegen sowohl Remkes Einschätzungen als auch die Konsensprognosen leicht über dem Mittelwert der von Patrizia prognostizierten Zielspanne. Diese Vorsicht in den Annahmen spiegelt die Herausforderungen wider, denen sich der Immobilien-Vermögensverwalter in einem volatilen Marktumfeld stellen muss.
Eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau könnte Investoren vorsichtig optimistisch stimmen, allerdings bleibt das langfristige Wachstumspotenzial in Frage. Die Entscheidung, das Kursziel bei 8,70 Euro zu belassen, unterstreicht die Abwägung zwischen aktuellen Herausforderungen und moderaten zukünftigen Erwartungen.