
Call of Duty: Crossplay-Abschaltung gegen Cheating

Activision erweitert die Crossplay-Optionen in Call of Duty: Black Ops 6 (PS5, Xbox Series, PS4, Xbox One, PC): Ab Season 3 können Konsolenspieler die Spielumgebung auf rein konsolenbasierte Matches beschränken. Ziel ist es, das Cheaten durch PC-Spieler einzudämmen.
Bisher war diese Funktion nur im Ranked-Modus verfügbar. Jetzt gilt sie für alle Multiplayer-Modi. Activision bestätigt, dass die Mehrheit der Cheater auf PC spielt. Allerdings werden über 60 Prozent der Betrugsmeldungen gegen Konsolenspieler eingereicht - oft fälschlicherweise.
Die Spieler haben jetzt drei Optionen:
1. Crossplay aktiviert (alle Plattformen)
2. Nur Konsolen-Crossplay
3. Komplett deaktiviert (nur eigene Plattform)
Die Einschränkungen können Wartezeiten verlängern. Gemischte Gruppen richten sich nach den Einstellungen des Gruppenleiters.
Gleichzeitig intensiviert Activision den Kampf gegen Cheater: Seit dem Launch von Black Ops 6 wurden über 20 Cheat-Anbieter abgeschaltet. 23 Prozent der Cheater werden bereits vor Matchbeginn aussortiert. Das Ricochet-Anti-Cheat-System erhält dennoch eine weitere Sicherheitsebene, deren Details aus Geheimhaltungsgründen nicht preisgegeben werden.
Für PC-Spieler könnte die Änderung negative Folgen haben: Durch die Trennung der Plattformen steigt dort die Wahrscheinlichkeit, auf Cheater zu treffen. Activision betont jedoch, dass die Maßnahmen notwendig sind, um Fairness zu gewährleisten.