Berlin - Die SPD will offenbar im Zuge von Steuersenkungen für kleine und mittlere Einkommen einen deutlich höheren Anstieg von Spitzensteuer- und Reichensteuersatz durchsetzen als im Wahlkampf gefordert. Das berichtet die "Bild" (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf Ergebnisse der Arbeitsgruppe ...

Kommentare

(4) smailies · 25. März um 06:45
Wenn da ein paar Reiche herumheulen, weil das so viele Steuern wären - kein Problem, ich bin gerne bereit, einkommensmäßig mit jedem zu tauschen, der den Spitzensteuersatz zahlen darf! Wichtig wäre aber auch, die Zahlung in die Sozialversicherungssysteme anzupassen. Die Reichsten zahlen prozentual weniger in diese Systeme ein, als die mittleren Einkommen...
(3) Pontius · 25. März um 06:09
Aber Merz will doch zu Kohls Zeiten zurück? Da lag der Spitzensteuersatz allerdings auch noch bei 53% bzw 56%...
(2) Folkman · 25. März um 06:00
Wenn die CDU jetzt in einem Dilemma steckt, hat sie sich das allerdings selber zuzuschreiben. Statt das Land zusammenzuhalten und Maß & Mitte zu bewahren, versteifte sie sich auf einen unsozialen Law&Order-Wahlkampf, weil sie dachte, so der AfD das Wasser abgraben zu können, was sich bereits am Wahlabend als realitätsfern entpuppte. Der Wähler wählt nunmal das Original, da können Merz & Söder noch so sehr den harten, rechten Hund raushängen lassen...
(1) Polarlichter · 25. März um 00:26
Die CDU ist in einem Dilemma. Eigentlich kann sie diese Forderungen nicht akzeptieren, das würde ohnehin schon viele erboste Konservative fortjagen. Andererseits scheitern die Verhandlungen und es kommt zu neuen Wahlen, steht die CDU ebenso massiv unter Druck. Bruch von Wahlversprechen gleich einen Tag nach der Wahl (Sondervermögen), AfD sitzt laut neuester Umfrage nur noch mit 3.5% gefährlich nah am eigenen Nacken.
 
Suchbegriff